Mittwoch, 11. Oktober 2017

{DIY} Tassen im Marmor Look - Nagellack Hack



Die kürzeren Tage machen uns Lust auf mehr Gemütlichkeit Zuhause. 
Dicke Socken, ein kleines Feuerchen im Ofen, Kerzenschein und eine Tasse dampfender Tee. 
Eine nette Bastelidee für einen verregneten Sonntag sind diese schnell gemachten Tassen im Marmor-Look. 
Egal ob Tasse, Müslischale oder Blumentöpfen - das Marmorieren macht Spaß. 




Das brauchst du:
weiße Tassen
verschiedener Nagellack
Schüssel mit Wasser
Zahnstocher
Nagellackentferner
Wattestäbchen


So geht's:
Fülle in eine Schüssel heißes, nicht kochendes Wasser. 
Dann tropft man sehr wenig Nagellack in das Wasser und verteilt es etwas mit dem Zahnstocher. 
Die saubere Tasse taucht man anschließend gleich mit dem Boden in Wasser mit dem Nagellack. 
Der Nagellack legt sich sofort wie ein Film um die Tasse. 
Stellen, die einem nicht so gefallen, entfernt man am besten gleich mit einem Nagellackentferner. 
Wenn einem das Ergebnis gar nicht gefällt, entfernt man alles am besten gleich mit dem Entferner oder testet es zuvor an etwas anderem. 
Die Tassen lässt man anschließend verkehrt herum trocknen. 
Nicht Spülmaschinenfest - sonst mit Porzellankleber einpinseln und im Backofen einbrennen.



Liebe Grüße

Eure


Mittwoch, 4. Oktober 2017

{DIY} Herbstliche Deko - goldige Kürbistöpfe


Herbstzeit ist Kürbiszeit. Nicht nur auf dem Teller sondern auch für die Deko. Die orange leuchtenden Kugeln sind ideale Bastelvorlagen und mit ihren warmen Naturfarben genau das Richtige, wenn es draußen grau und kalt wird. Tolle Kürbisse findet man in allen Größen bei verschiedenen Bauern - so unterstützt man auch die heimische Landwirtschaft. 




Das brauchst du:
Zierkürbisse
Spraylack Gold hochglänzend (zB. hier)
Klebeband
Küchen- oder Zeitungspapier
ev. Lineal
Messer
Löffel (zum Aushöhlen)
Topfpflanzen (zB. Chrysanthemen)


So geht's:
Klebe mit Klebeband die Stellen des Kürbis ab, die schlussendlich nicht gold gefärbt sein sollen. 
Bei Bedarf kann man mit einem Lineal eine ungefähr gleich hohe Linie zeichnen. 
Die besprühende Fläche reinigt man bei Verschmutzung noch mit etwas Wasser. 
Mit der Spraydose sprüht man dann aus richtiger Entfernung den goldigen Effekt auf den Kürbis.
Nach dem Trocknen schneidet man den oberen Teil mit einem Messer ab und höhlt den Kürbis aus.
In das Innere kann man nun eine Topfpflanze stellen. 




Liebe Grüße

Eure


Mittwoch, 27. September 2017

{DIY} kleines Makramee als Wanddeko


Makramee ist zurück! Man kennt die Knüpftechnik vor allem in Form von Blumenampeln und Wandteppichen. Viele Jahre lang galten sie aber als altbacken und aus der Mode. Egal ob zur Herstellung von Ornamenten, Textilien oder Schmuck, sind die schicken Knüpfwerke garantiert ein echter Hingucker. Hat man die ersten paar Knoten geschafft, läuft es nach einiger Zeit wie von selbst…


Das brauchst du:
Jute Knüpfgarn
Holzstock (zB. Schwemmholz)
cremefarbenes Häkelgarn
Federn
Holzperlen
Schere


So geht's:
Von dem Knüpfgarn schneidet man 8 gleich lange Stücke ab. 
Für mein kleines Makramee habe ich Stücke mit der Länge von 1m zugeschnitten. 


Dann befestigt man die 8 Stücke am Schwemmholz (mit einem Ankerstich) 


Beim nächsten Schritt verknotet man jeweils 4 Stränge nacheinander zusammen. 
Dafür legt man den rechten äußeren Strang über die mittleren 2 Stränge. 
Der linke äußere Strang kommt über den rechten.   


Den linken äußeren Strang legt man unter die mittleren 2 und über den äußeren rechten Strang. 
Den Knoten kann man nun anziehen. 
Für die erste Reihe knüpft man 4 Knoten nacheinander.


Für die nächste Reihe lässt man die äußeren 2 Stränge frei und knüpft jeweils 3 Knoten. 
In der nächsten Reihe knüpft man mit allen Strängen weiter. Jeweils 3 Knoten. 
So knüpft man weiter bis man zu einem Spitz zusammen kommt. 
Das Ende umwickelt man mit dem Häkelgarn und schneidet den Rest ab. 
Die äußeren Stränge bindet man zu einem Zopf und knotet sie über den Spitz zusammen.
Nun kann man Federn, Holzperlen und eine selbstgemachte Quaste an das Makramee hängen. 
Als Aufhängung dient ein Stück Garn.


Liebe Grüße

Eure


Dienstag, 19. September 2017

{DIY} neue Sitzbank für die Garderobe - alter Stuhl Hack


Als Hocker, Abstellfläche oder Platzhalter, vom Gang über die Küche bis zum Schlafzimmer - Sitzbänke sind die Allrounder unter den den Sitzmöbeln. Die Füße des alten Stuhles schenken dem Bänkchen das gewisse Etwas. So wird daraus ein schickes Einzelteil für einen einladenden Eingangsbereich - der Erste Eindruck eines Zuhauses.
 



Das brauchst du:
alte Möbelfüße (zb. von einem Stuhl)
Schleifpapier
Holzplatte
Schaumstoff
doppelseitiges Klebeband
ev. Säge
Schrauber
Schrauben
Stoff
Handtacker 
weißer Lack
Pinsel, Klebeband


So geht's:
Die Füße eines alten Stuhls eignen sich ideal für die neue Sitzbank. Dafür schraubt oder hobelt man die Füße von einem alten Stuhl ab, sägt sie eventuell zurecht und behandelt sie mit Schleifpapier. Für die Sitzfläche beklebt man die Holzplatte mit doppelseitigem Klebeband und klebt den passenden Schaumstoff darauf. Nun kann man die Sitzfläche mit einem Stoff beziehen. Dabei tackert man den Stoff auf die Unterseite der Holzplatte. Anschließend schraubt man die Füße an der Holzplatte fest. Für ein Highlight klebt man Klebeband um den unteren Teil der Füße und bemalt sie mit weißem Lack.  


Auch eine neue Blumenampel mit Makramee Technik habe ich gebastelt. 



Liebe Grüße

Eure

Mittwoch, 13. September 2017

{DIY} Wood Branding: Schwemmholz Brandmalerei mit Teelichtern


Hol dir mehr Natur ins Haus! In der Natur findet man jede Menge Materialien, die nur darauf warten, so quasi recycelt zu werden.Und wenn man erstmal den Spaß an einem Lötkolben entdeckt hat, kann man das "branding" auf Holz kaum mehr sein lassen. Auch der angenehme Duft, der dann im Raum liegt, erinnert an eine gemütliche Holzhütte mit Kamin. 







Das brauchst du:
Schwemmholz in guter Größe (eher weiches Holz)
40mm Forstnerbohrer
Bohrer
Brandmalkolben (mit verschiedenen Aufsätzen)
Bleistift
langes Lineal od. Meterstab
Teelichter


So geht's:
Das Schwemmholz sollte vor Beginn der Arbeiten völlig ausgetrocknet sein. Je nach dem wie viele Teelichtfassungen in das Holz passen, zeichnet man mit einem Bleistift Markierungen mit einem gleichen Abstand darauf. Dann bohrt man mit einem Forstnerbohrer die Fassungen für die Teelichter in das Holz. Dabei testet man sich am besten langsamer heran, dass nicht zu tief gebohrt wird und die Kerze total versinkt. Dann geht's ans Kreative. Mit einem Bleistift zeichnet man beliebige Muster, Linien, Kreise, etc. auf das Holz. Bevor man mit dem Lötkolben loslegt, sollte man zuvor an einer nicht sichtbaren Stelle testen. Dann kann man den aufgezeichneten Mustern nachzeichnen. Bei den Brandmakolben sind meist zusätzliche Aufsätze mit Mustern dabei. Die kann man auch toll integrieren. 




Liebe Grüße

Eure


Donnerstag, 7. September 2017

{DIY} Upcycling: Gewickelte Blumenvasen mit Wolle


Bunt gestreift! - das sind meine neuen Vasen im Wollmäntelchen. Sind wir etwa schon bereit für den Herbst? Laut Metrologie ist er ja schon da. Dann wird 's Zeit für's umdekorieren.  



Hast du Lust die Vasen nachzubasteln?

Im Onlinemagazin von moebel.de findest du meine komplette Bastelanleitung zu den farbenfrohen Vasen. Dort findest du auch hilfreiche Tipps und Ideen für deine Herbstdeko, unterschiedliche Wohntrends werden vorgestellt und nebenbei haben sie auch einen tollen Onlineshop. 


Liebe Grüße

Eure


Mittwoch, 30. August 2017

{DIY} Mauerwand - Tapetenwechsel in der Küche (Vorher/Nachher)


Viele denken bei dem Wort Tapete an Omas altes Wohnzimmer, was sich die meisten in ihrem Zuhause nicht mehr vorstellen können. Doch Tapeten sind alles andere als spießig. Die einfache Raufasertapete hat ausgedient. Vliestapeten sind total im Trend und mit ihren modernen Prints sind sie eine nahezu perfekte Täuschung für das Auge. Ob Betonoptik, Holzlatten, Mauerwerke – die Auswahl an Oberflächen kennt kaum Grenzen. 




Das brauchst du:
Vliestapete
Tapetenkleister
Kleisterbürste
gutes Cuttermesser
Tapetenroller oder Andrückspachtel
weiches Tuch
Bleistift, Meterstab
langes Lineal

So geht's:
Eine gründliche Vorbereitung des Untergrundes der ausgesuchten Wand ist das A und O. Alte Tapetenreste müssen entfernt sowie Unregelmäßigkeiten ausgleichen werden. Die Wand sollte glatt und frei von Nägeln etc. sein. Bei schlechtem Untergrund muss gegebenenfalls grundiert werden . Die Tapetenbahnen schneidet man in den gebrauchten Längen zu. Den Tapetenkleister mischt man laut Verpackung an und lässt ihn kurz ziehen. In der Zwischenzeit zeichnet man mit einem Bleistift die Breiten der Tapetenbahnen an der Wand ein. Nun kann das erste Feld mit Kleister bestrichen werden. Die Tapete setzt man mit 3cm Überstand zur Decke an, rollt sie von oben nach unten ab und achtet dabei auf die gezogenen Linien. Mit einem Tapetenroller fixiert man die Tapete und schneidet den Überstand oben und unten mit dem Cuttermesser und Lineal ab. So fährt man bei der nächsten Tapetenbahn fort- dabei sollten die Übergänge bei Mustern beachtet werden. 


So sah diese Seite der Küche noch vorher aus. Das Sideboard wurde entrümpelt und die Holztafeln wurden zum größten Teil abgenommen bzw. beige umgestrichen. Die Ecke war vorher auch ganz schön, doch ihr kennt das bestimmt, ist man irgendwann nicht mehr ganz zufrieden damit. Endlich habe ich auch Platz für einen Vitrinenschrank gefunden, welcher der einzig Mögliche war. Sonst habe ich viele Fensterfronten und nicht viel Wand frei zur Verfügung. Was meint ihr zur Veränderung?


Liebe Grüße

Eure